Fakten und Zahlen
Für unsere Kunden waren sowohl Renditen als auch die relative Performance 2009 gut bis exzellent. Damit konnte die Entwicklung im Anlagejahr 2008 zwar nicht aufgeholt werden, stellte aber eine willkommene Erholung dar. Ebenso der Kapitalzufluss in Rekordhöhe (netto 7,5 Milliarden EUR) als auch die Tatsache einer zurückkehrenden Risikobereitschaft der Kunden waren deutlich positiv zu bewerten.
Die Robeco Kunden blicken im Durchschnitt auf ein gutes Anlagejahr zurück. 2009 verlief für Aktienanlagen sehr positiv. Die meisten Aktienfonds kompensierten durch substanzielle absolute Renditen den größten Teil der Verluste aus dem Jahr 2008. Im Jahr 2009 übertraf auf Gruppenebene 73 % (2008: 44 %) des verwalteten Vermögens seine Benchmark. Bei den Aktien übertrafen 89 % ihre Benchmark vor Gebühren. Die meisten festverzinslichen Produkte von Robeco erbrachten 2009 eine positive absolute Rendite. 46 % der Vermögenswerte übertrafen die Benchmark. Über einen Dreijahreszeitraum beträgt dieser Wert 41 %.
Nettokapitalzufluss
Das von Robeco verwaltete Vermögen wuchs 2009 um 22 %, von 110,7 Milliarden auf 134,9 Milliarden EUR. Dieser Zuwachs ergab sich aus einem positiven Nettoanlagenergebnis von 19,2 Milliarden EUR und einem Nettokapitalzufluss von 7,5 Milliarden EUR. In Bezug auf den Nettokapitalzufluss erlebte Robeco 2009 seinen bisher größten jährlichen Ertrag. Der Nettokapitalzufluss von 7,5 Milliarden EUR war über Produkte und Kontinente gleichmäßig verteilt.
Niedrigere Performancegebühren
Robeco verzeichnete das erste Verlustjahr seiner Geschichte. Das Nettoergebnis betrug -11,0 Millionen EUR. 2009 sank das Betriebseinkommen um 376,7 Millionen EUR auf 512,2 Millionen EUR (-42,4 %). Der Hauptgrund hierfür lag in den niedrigeren Performancegebühren die zu sinkenden Einnahmen aus der Vermögensverwaltung führten. Vor allem die Produkte der Tochter Transtrend, die eine Performance-Gebühr erheben, erwirtschafteten eine negative Anlagerendite. Der bemerkenswerte Aufschwung der Finanzmärkte im Jahr 2009 und der starke Nettokapitalzufluss wirkten sich positiv auf die Verwaltungsgebühren aus. Trotzdem blieben die Gesamteinnahmen aus Verwaltungsgebühren hinter dem Jahr 2008 zurück.
